Future Forum Bonn zu KI in der Arbeitswelt – Fortschritt mit Nebenwirkungen: „Human (still) in the Loop“!
Spannend war´s: Wird KI in den nächsten Jahren ein Intelligenzniveau erreichen, das dem menschlichen entspricht? Oder wird die Qualität von allgemeinen KI Anwendungen in den nächsten Jahren leiden? Zwischen diesen Polen bewegte sich der Einführungsimpuls von Stefan Barth. Z.B. ist Functional calling – also die Fähigkeit von KI, sich außerhalb des eigenen Systems Informationen zu besorgen, eine neue Entwicklung und dürfte nicht dazu führen, dass KI aufgrund einer immer schlechter werdenden Datenbasis „verdummt“.
Roman schilderte vielfältige Einsatzfelder von KI: u.a.. Wissensmanagement next Level mit dem „Günther Bot“, Moderation von Projektleitungsmeetings durch KI, die zuvor den wesentlichen Inhalt z.B. von der E -Mails anylysiert und priorisiert hat. Wie schnell müssen Organisationen sein bei der Nutzung von KI Anwendungen? Aus Sicht von Roman nicht schneller als der (KI) Bär, sondern schneller als der Wettbewerb!
Verônica berichtete aus dem Recruiting: ein Test ergab, dass die Person, die tatsächlich eingestellt wurde, von der KI noch nicht einmal für die engere Auswahl benannt worden wäre. Immer mehr Lebensläufe seien KI optimiert – die Kluft zu den „echten“ Bewerbenden werde immer größer. Müssen Führungskräfte genauso fit wie ihre Teammitglieder in KI Anwendungen sein? Nein – sie müssen die jedoch grundlegende AI Literacy verstehen.
Niclas beschrieb anschaulich, dass KI kein Allheilmittel ist: Mit automatisierten und digitalisierten Workflows kommt man oft schon sehr weit. KI ist oft ein Weckruf für zu lange nicht angegangene Digitalisierungsprojekte. Einen „echten“ KI Use Case zu entwickeln ist aufwändig. Echte Innovation entsteht durch die Kreativität des Menschen, der sich gleichzeitig immer häufiger von KI bei der „Innovationsarbeit“ außen rum unterstützen lässt.
Die Entwicklung ist atemberaubend – wenn selbst Expert.innen nach zwei Tagen ohne Newsletter Lektüre das Gefühl haben, „behind“ zu sein – was bedeutet das für alle anderen? Wie entwickeln junge Leute kritisches Denken, wenn ihre Einstiegspositionen immer öfter wegfalllen?
➡️ Unsere Momentaufnahme: Kreative Einfälle entstehen oft durch das Brechen von Regeln oder durch überraschende Assoziationen, die sich nicht aus Daten ableiten lassen. Menschen haben außerdem die Fähigkeit, persönliche Erfahrungen, Emotionen und Intuition in Ideen einfließen zu lassen.
Deshalb: Human in the Loop – still!
Danke an:
Dr. Stefan Barth Claus-Bernhard Pakleppa Regina Wünsch Stephan Grabmeier
Verónica Herchenbach, Niclas Kröger, Roman Emonts-Holley, die Teams von p4d | partnership for development GmbH Qvest Digital AG Impact Design
Wir freuen uns auf das Future Forum #4 am 26.11.2025
zum Thema „Die Die lebensfreundliche Stadt der Zukunft: Wie schaffen wir
gesunde und nachhaltige Urbanität?“
Anmeldung unter: https://lnkd.in/e3F2qpPm









