Die gesamte Studie im PDF-Format finden Sie hier:

Transformation: aber wie und wohin?

Das beantwortet der Transformationskompass 2021!

Hier geht’s zur Leseprobe.

Viele Organisationen sind aktuell tiefgreifenden und beschleunigten Veränderungen ausgesetzt. Was sind Anlässe für Transformation und wie gehen sie damit um? Was sind in den Augen der beteiligten Akteure Faktoren des Gelingens oder Scheiterns? Ziel der Studie Transformationskompass 2021 war es, mithilfe einer Online-Befragung das Transformationsverständnis von Akteuren zu erheben, die aktuell oder in den letzten drei Jahren an einem tiefgreifenden Veränderungsprozess in ihrer Organisation beteiligt waren. Die Studie ist Teil eines Forschungsprojekts der Wiesbaden Business School (Prof. Dr. Klaus North) in Zusammenarbeit mit der Organisationsberatung p4d  GmbH, dem Organisationsberater Oliver Haas und in Kooperation mit SYNERGIE VD GmbH mit dem Ziel, Transformationsprozesse besser zu verstehen, ermöglichen und gestalten zu können.

Einige Kernergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Dominanter Anlass der Transformation ist nicht die Krise, sondern die Zukunftsfähigkeit.  35% der Befragten stimmten der Aussage zu „Unser Geschäftsmodell wird auf Dauer nicht mehr funktionieren. Wir wollen uns neu erfinden, um zukunftsfähig zu werden.“ Weitere 32% wollen mit der Transformation Chancen ergreifen: „Marktumfeld und technologische Entwicklungen bieten neue Chancen. Wir wollen diese Chancen ergreifen, bevor es Andere tun“ Akute oder latente Krise waren nur für 9% der Befragen Anlass zur Transformation.
  • …aber es gibt nur ein schwaches (52%) oder eher kein (26%)  gemeinsames Verständnis, warum die Organisation sich tiefgreifend wandeln muss. Höchste Priorität haben tiefgreifende Veränderungen  nur bei 13% der Befragten.
  • 90% der Befragten gaben an,  keine überzeugende, zugkräftige Zukunftsvision zu haben, die der aktuellen Transformation Richtung & Energie gibt. 
  • Transformationsdruck bleibt mittelfristig hoch: 54% der Befragten stehen unter dem Druck,  Ihr Geschäft alle 2 bis 6 Jahre „neu erfinden“ zu müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für weitere knapp 30% sind dies alle 6-10 Jahre.
  • Beim Fokus der Transformation dominiert, wie Unternehmen Ihre Leistungen erbringen um agiler und digitaler zu werden (interne Prozesse,  Organisationsstrukturen, Interaktion mit Kunden). Neue oder tiefgreifend veränderte Geschäftsmodelle waren in 23 %,  tiefgreifend veränderte  Produkte  und Leistungen in 20% der Fälle Fokus der Transformation.
  • Transformationsziele wurden weitgehend erreicht: Ihre inhaltlichen Ziele haben 67% der Unternehmen eher und 11% vollständig erreicht. Kosten & Ertragsziele sowie zeitliche Ziele wurden in ca. 40% der Transformationsinitiativen nicht erreicht.
  • Effektivität und Ineffektivität bei der Initiierung & Konzeption tiefgreifender Veränderungsinitiativen halten sich die Waage mit je 50% der Antworten, das Gleiche gilt für die Umsetzung.

Die Ergebnisse fließen in das Buch „Transformation – tiefgreifende Veränderungen verstehen ermöglichen und gestalten“ der Autoren Oliver Haas,  Prof. Klaus North und Claus-Bernhard Pakleppa ein und wird im Vahlen Verlag im Herbst 2021 erscheinen.

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